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Richtig wiegen: Die Waage als Kontrollinstrument

von Konstantin Ladwein Januar 17, 2020 3 min Lesezeit

Richtig wiegen: Die Waage als Kontrollinstrument

Ob Muskelaufbau oder Fettabbau – die Waage fungiert in den allermeisten Fällen als Kontrollinstrument. Richtig wiegen will jedoch gelernt sein. Die Zahl auf der Waage ist tatsächlich gar nicht so aussagekräftig, wie die meisten Menschen denken. Wir möchten dir nachfolgend erklären, wie richtig wiegen funktioniert und worauf du dabei unbedingt achten solltest. 

Was ist beim Wiegen zu beachten?

  • Nur eine Waage nutzen
    Jede Waage wiegt unterschiedlich, was an den Toleranzen liegt. Das bedeutet, dass du dich immer auf eine Waage beschränken solltest, damit die Werte möglichst aussagekräftig sind.
  • Der perfekte Untergrund
    Richtig wiegen bedeutet auch, dass du den richtigen Untergrund finden musst. Optimalerweise steht die Waage auf einem ebenen und rutschfesten Boden. Der Badezimmerboden bietet sich dafür meistens am ehesten an. Fliesen sind nämlich ideal geeignet. Du solltest die Waage so positionieren, dass sie nicht mehr verschoben oder gedreht werden muss. Sonst kann es nämlich zu Schwankungen kommen.
  • Die richtigen Bedingungen schaffen
    Richtig wiegen kannst du dich nur, wenn du immer auf die identischen Bedingungen achtest. Sonst kann das Ergebnis verfälscht dargestellt werden. Idealerweise wiegst du dich direkt morgens im unbekleideten Zustand und nüchtern nach dem ersten Toilettengang.

Richtig wiegen: Das Wiegeergebnis richtig deuten

Möchtest du dich richtig wiegen, dann ist es auch entscheidend, dass du die Ergebnisse der Waage korrekt wertest. Idealerweise hast du einen festen Wiegetag in der Woche. Denn das Körpergewicht kann von Tag zu Tag schwanken. Es ist vollkommen normal, dass dein Gewicht 3 Kilogramm nach oben oder unten pendelt. Um ein unverfälschtes Ergebnis zu erhalten, solltest du dir einen Tag in der Woche aussuchen, den du als Wiegetag deklarierst. Praktischerweise entscheidest du dich für einen normalen Wochentag. Dann kannst du das Wiegen relativ einfach in deinen Alltag integrieren. Eine weitere Alternative wäre es, dass du dich täglich wiegst und am Ende der Woche den Durchschnitt als Wiegeergebnis nimmst.

Richtig wiegen: Analysewaage sinnvoll?

Auf dem Markt gibt es mittlerweile eine große Auswahl verschiedener Waagen. Spezielle Multifunktionswaagen zeigen nicht nur das Körpergewicht an, sondern liefern weitere Werte wie beispielsweise Körperfettanteil und Muskelmasse. Hierbei musst du aber beachten, dass diese Waagen natürlich unmöglich präzise Ergebnisse liefern können. Legst du Wert auf eine solch aufwendige Analyse, solltest du diese im Fitnessstudio vornehmen lassen. Dort sind die passenden Geräte vorhanden.

Wie wichtig ist die Waage?

Die Waage ist für die meisten Menschen ein wichtiges Kontrollinstrument. Dabei wird aber zu gerne vergessen, dass die Waage das komplette Körpergewicht anzeigt. Auch Muskelanteil, Körperfettanteil, Wasseranteil, Blut, Knochen und Organe. Eine Zu- oder Abnahme auf der Waage bedeutet dementsprechend nicht zwingend, dass du Körperfett abgebaut oder Muskeln aufgebaut hast. Schwankungen sind absolut normal. Wassereinlagerungen, Magen- und Darminhalt. Es gibt viele Faktoren, die sich auf das Körpergewicht auswirken. Bei Frauen spielt außerdem der Hormonhaushalt eine wichtige Rolle.

Beim Zu- und Abnehmen ist es wichtig, sich nicht zu sehr auf die Waage zu versteifen. Es gibt durchaus auch Alternativen, die als Indikator herangezogen werden können:

  • Fotos: Der Körper verändert sich gerade bei einem intensiven Training enorm. Die Veränderungen machen sich zwar auf der Waage nicht immer bemerkbar, aber auf Fotos sind sie nicht mehr zu übersehen. Gehe dazu über, wöchentlich Bilder zu machen. Du wirst überrascht sein.
  • Maßband: Die Umfänge mit einem Maßband zu messen kann ebenfalls sinnvoll sein. Die Werte sagen wesentlich mehr als die Zahl auf der Waage.
  • Kleidung: Ob du eine Zu- oder Abnahme verzeichnen kannst, verrät dir auch deine Kleidung. Wird die Hose weiter? Dann kannst du davon ausgehen, dass du abgenommen hast.
Konstantin Ladwein
Konstantin Ladwein


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