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Sirtfood Diät: Die neue Trend-Diät - So nahm Adele ab

von Ana Joost Januar 24, 2020 5 min Lesezeit

Sirtfood Diät: Die neue Trend-Diät - So nahm Adele ab

Die Sirtfood Diät ist aktuell in aller Munde. Grund dafür: Sängerin Adele hat mit der Sirtfood Diät angeblich 45 Kilogramm verloren. Die britische Sängerin schwört auf die Sirtfood Diät, bei der auf Lebensmittel zurückgegriffen wird, die angeblich den Stoffwechsel ankurbeln. Das wiederum soll den Gewichtsverlust beschleunigen. Doch was genau steckt eigentlich hinter der Sirtfood Diät und wie genau funktioniert die Wunder-Diät? Wir erklären dir, was du wissen musst.

Sirtfood Diät: Was ist das?

Low-Carb, Paleo, High Carb oder Low-Fett – immer wieder gibt es Diätformen, die dank der Stars und Sternchen zum Trend werden. Genau das ist jetzt mit der Sirtfood-Diät passiert. Im Grunde ähnelt diese Diätform durchaus der Low-Carb-Diät. Es geht nämlich darum, vorwiegend Proteine zu konsumieren. Allerdings wird es noch ein bisschen kniffliger: Es geht überwiegend um das Protein mit dem Namen „Sirtuin“.

Was ist Sirtuin?

Proteine sind bei jeder modernen Diät im Fokus. Doch bei der Sirtuin-Diät geht es genauer gesagt um ein Enzym im Eiweiß. Es geht hier um ein Protein, das sich vorrangig in pflanzlichen Lebensmitteln befindet. Entwickelt wurde die Sirtfood-Diät von den Ernährungsmedizinern „Glen Matten“ und „Aidan Goggins“. Die Theorie der beiden britischen Mediziner beruht darauf, dass das Enzym, das für den Fettabbau verantwortlich ist, durch den Verzehr ganz spezieller Lebensmittel dafür sorgen kann, den Fettabbau zu beschleunigen. Sirtuine werden auch bei Fasten-Kuren freigesetzt, doch da ist das Problem meistens, dass nur wenige Menschen das strenge Fasten auf lange Sicht durchhalten.

Sirtuin hilft beim Aufbau von Muskeln sowie der Verbrennung von Fett. Deswegen wird das Sirtuin-Protein umgangssprachlich auch gerne „Super-Protein“ oder „Schlank-Gen“ genannt. Laut diverser Studien kann Sirtuin aber noch viel mehr, als die Abnahme ankurbeln. Sirtuine stärken das Immunsystem und helfen dem Körper effektiv dabei, sich vor Krankheiten und Entzündungen zu schützen. Dazu wird Sirtuin-Proteinen nachgesagt, dass sie maßgeblich am Stressabbau beteiligt sind und zudem Heißhunger vorbeugen.

Das ist bekanntlich ein großes Problem bei jeder Diät. Sirtfood enthält also ein Molekül, das im Körper die Produktion von Sirtuinen aktivieren soll. Wissenschaftler haben bisher 20 solcher Moleküle nachgewiesen. Darunter befindet sich unter anderem „Reservatrol“. Dabei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, den man beispielsweise in Rotwein findet. Die Sirtfood-Diät basiert darauf, dass die Moleküle die Sirtuine aktivieren. Ob das im menschlichen Körper allerdings wirklich funktioniert, ist bisher nicht ausreichend erforscht.

Folgende Nahrungsmittel sollten auf deinem Speiseplan bei der Sirtfood-Diät auftauchen:

  • Gemüse:
    Grüne Gemüsesorten, Kohl, Rote Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Knoblauch, Rucola
  • Obst:
    Äpfel, Blaubeeren, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Trauben, Kirschen, Pflaumen
  • Gewürze:
    Kurkuma, Knoblauch, Chili, Zimt
  • Nüsse:
    Walnüsse, Cashew-Nüsse
  • Getränke:
    Schwarzer Kaffee, Grüner Tee, Rotwein (in geringen Maßen)
  • Süßigkeiten:
    Schokolade mit mindestens 80 Prozent Kakaoanteil

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Wie funktioniert die Sirtfood Diät?

Wie genau funktioniert die Sirtfood Diät nun? Einfach mehr Eiweiß essen? Ganz so einfach ist es tatsächlich nicht. Denn die Sirtfood-Diät baut sich in drei Phasen auf. Dazu kommt, dass du dich im Grunde an einen Sirtfood Essensplan halten muss. Es geht nämlich nicht nur um die richtigen Lebensmittel – auch die Menge spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg.

So baut sich die Sirtfood Diät auf:

  • Phase
    Die erste Phase der Sirtfood Diät dauert drei Tage. In den ersten drei Tagen wird die Energiezufuhr auf 1000 kcal gedrosselt. Du nimmst an den Tagen nur grüne Säfte zu dir, die deine Hauptmahlzeiten ersetzen. Die Säfte solltest du idealerweise aus sehr sirtuinhaltigen Lebensmitteln zubereiten. Gut geeignet sind die folgenden Nahrungsmittel: Rucola, Sellerie, Äpfel und Petersilie.
  • Phase
    Bei der zweiten Phase findet eine Erhöhung der Kalorien statt. Du darfst ab dem dritten Tag 1500 kcal zu dir nehmen. Es gibt pro Tag zwei grüne Säfte und zwei Hauptmahlzeiten. Wie genau du deinen Tag gestaltest, das bleibt am Ende dir überlassen. Das ist übrigens auch die wichtigste Phase bei der Sirtfood-Diät. Denn du ziehst diese Phase so lange durch, bis du dein Wunschgewicht erreicht hast.
  • Phase
    Die abschließende Phase ist die dritte Phase. Sie dient vor allen Dingen der Stabilisierung. Damit geht auch eine Kalorienerhöhung einher. Sobald du in der dritten Phase bist, nimmst du jeden Tag etwa 1800 kcal zu dir. Du isst aber weiterhin vorwiegend sirtuinhalige Lebemsittel. Es ist aber kein Problem, wenn du deinen Speiseplan auch wieder um andere Nahrungsmittel erweiterst. Das ist natürlich auch wichtig, damit der Körper sich wieder daran gewöhnt. Die dritte Phase kannst du so lange durchziehen, wie es sich gut anfühlt. Langfristig ist es einfach wichtig, dass du nicht mehr in alte Essmuster verfällst und vorwiegend auf gesunde und eiweißhaltige Lebensmittel setzt.

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Sirtfood Diät Ernährungsplan: Was darf ich essen?

Schaut man sich den Sirtfood Ernährungsplan ein bisschen genauer an, dann sieht das auf den ersten Blick nicht sonderlich nach Diät aus. Das dürfte auch den Erfolg der Diätform erklären. Tatsächlich ist sogar Schokolade ausdrücklich erlaubt. Sogar erwünscht. Es sollte allerdings dunkle Schokolade sein, die einen Kakaogehalt von mindestens 80 Prozent hat. Dazu darfst du dir hin und wieder auch einen Rotwein gönnen. Denn auch Wein gehört zu den sirtuinhaltigen Lebensmitteln.

Die Nachteile der Sirtfood-Diät

Die Stars machen es vor, da kann es nicht schlecht sein. Die Sirtfood-Diät ist ganz klar eine klassische Crash-Diät, bei der es darum geht, möglichst wenig Kalorien aufzunehmen. Das wiederum führt dazu, dass du schnell an Gewicht verlierst. Und genau das ist auch das Problem. Du machst eine kurzfristige Diät und stellst deine Ernährung nicht dauerhaft um. Sobald die Diät beendet ist, fällst du zurück in deine alten Essgewohnheiten und dann kommt es in den allermeisten Fällen zum Jo-Jo-Effekt. Für eine dauerhafte Gewichtsabnahme sind solche Crash Diäten grundsätzlich nicht empfehlenswert. Möchtest du Gewicht verlieren und effektiv halten, ist es sinnvoll, wenn du dir eine gesunde und ausgewogene Ernährung aneignest. Denn damit kannst du dann auch auf lange Sicht dein Wunschgewicht halten.

Das spricht gegen die Sirtfood-Diät:

  • Die Sirtfood-Diät ist eine klassische Crash-Diät. Eine Kalorienaufnahme von 1.000 Kalorien ist für die meisten Menschen viel zu wenig.
  • Durch den Kalorienmangel verlierst du nicht nur Fett, sondern auch Wasser und Muskeln.
  • Die Lebensmittel auf der Liste sind zwar gesund, doch alleine davon kannst du dich nicht ausgewogen ernähren. Über kurz oder lang kommt es zu Mangelerscheinungen.

Funktioniert die Sirtfood Diät wirklich?

Adele ist wohl der beste Beweis dafür, dass die Sirtfood-Diät tatsächlich funktioniert. Bei einer Energiezufuhr von 1500 kcal sollten allerdings die allermeisten Menschen ganz automatisch an Gewicht verlieren. Dazu ernährst du dich bei der Sirtfood-Diät weitestgehend von Gemüse, was natürlich auch gesund ist. Du läufst somit nicht unbedingt Gefahr, dauernd hungrig zu sein. Die sirtuinreichen Lebensmittel sind sehr gesund und versorgen deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen. Davon kannst du also nur profitieren. Der dauerhafte Erfolg der Diätform ist aber selbstverständlich fragwürdig.

abnehmen mit sirtfood

Fazit

Alles in allem musst du für dich selbst entscheiden, welche Diät die richtige ist. Ob es Sirtfood Diät ist oder eine andere Art, zum Beispiel die Low Carb Diät. Wichtig ist und bleibt, dass du dich für einen Weg entscheidest, der dir langfristig Erfolge bringt und vor allen Dingen: den du auch einhalten kannst. Aller Anfang ist schwer, schaffst du es aber dein Essverhalten dauerhaft auf gesunde Nahrungsmittel umzustellen, steht deinem Wunschgewicht nichts mehr im Weg.

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Ana Joost
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