Bauchfett verlieren - so funktioniert's

Ein schlanker, definierter Bauch – das ist es wohl, wovon die meisten Frauen (und auch so manch ein Mann) träumen. Auf der Agenda steht deshalb, ganz klar, Bauchfett verlieren. Am liebsten eine schmale Taille aber selbstverständlich ohne dabei einen flachen Hintern zu riskieren.
Doch kann man überhaupt isoliert Bauchfett verlieren? Und wenn ja – wie geht das?
Wir geben dir dafür 3 essenzielle Tipps an die Hand.

 

Die Gründe, um Bauchfett zu verlieren, sind vielfältig. Am verbreitetsten ist sicher der Wunsch, die Optik des eigenen Bauches zu verbessern oder sogar der Wunsch, ein definiertes Sixpack zeigen zu können. Doch darüber hinaus gibt es noch einen besonders wichtigen Grund, weshalb wir diese Problemzone ernst nehmen sollten. Bauchfett ist stoffwechselaktiv. Das bedeutet, dass dieses sogenannte „Viszeralfett“ sich in Körperprozesse einmischt, Hormone produziert und so vielerlei Krankheiten begünstigen kann. Durch weniger Bauchfett tust du also nicht nur deinem Selbstwertgefühl, sondern auch deiner Gesundheit einen großen Gefallen.

Was sich gut anhört, das ist in der Praxis leider nicht so leicht wie gedacht, denn wir müssen dich gleich enttäuschen: Du kannst nicht gezielt nur an der Problemzone Bauch Fett verlieren. Wo wir zuerst Fett verlieren wird vor allem durch genetische Veranlagung und einen (un-)gesunden Lifestyle bestimmt. Bei viel Stress sorgt das ausgeschüttete Stresshormon Cortisol beispielsweise dafür, dass wir vermehrt Fett am Bauch einlagern. Doch: Wir sind dem natürlich nicht schutzlos ausgeliefert. Auch du kannst dein Bauchfett loswerden – wir zeigen dir wie!

 

Tipp Nr. 1: „Abs are made in the kitchen”

Kennst du diesen Satz? Er besagt, dass „Bauchmuskeln in der Küche gemacht werden“. Ja, richtig gehört! Denn unsere Ernährung ist ein entscheidender Faktor im Kampf gegen Bauchfett. Ein trainierter Bauch oder sogar ein Sixpack kann nur dann sichtbar werden, wenn die Fettschicht darüber abgebaut wird. Dazu ist es besonders wichtig, dass du dich ausgewogen ernährst und für den Fettabbau ein kleines Kaloriendefizit jeden Tag einhältst. Achte darauf, genügend zu trinken, versuche deinen Proteinbedarf zu decken und reduziere schnelle Kohlenhydrate. Vor allem Zucker und Weißmehlprodukte machen es dir schwer, deinem Traumkörper näherzukommen.

Übrigens: Alkohol solltest du, ebenso wie süße Getränke, auf jeden Fall vermeiden. Sie bringen viele leere Kalorien, die dich nicht sättigen und dir den Fettabbau besonders schwer machen.

 

Tipp Nr. 2: Stress vermeiden

Wie du bereits gelesen hast, fördert das Stresshormon Cortisol die Fettanlagerung am Bauch. Deshalb solltest du dein Stresslevel unbedingt reduzieren und so gering wie nur möglich halten. Geh dein Ziel entspannt an und sei geduldig. Entschleunige deinen Alltag oder plane dir immer wieder kurze Entspannungsmomente ein. Atemtechniken können helfen loszulassen und überall unproblematisch eingesetzt werden. Auch beim Training solltest du nicht zu hart mit dir selbst sein, Spaß haben und vor allem Regenerationszeiten einhalten. Sonst verhinderst du unter Umständen trotz harten Trainings die Erfolge.

Besonders wichtig: Blutzuckerschwankungen versetzen unseren Körper in massiven Stress. Achte also darauf nicht ständig zwischendurch zu snacken, sondern durch eine ausgewogene Kost immer genügend Energie für die nächsten Stunden bereitzustellen.

 

Tipp Nr. 3: Trainingsreize variieren

Das beste Training bringt nichts, wenn die Trainingsreize nicht immer wieder verändert oder angepasst werden. Vor allem Krafttraining kann dir helfen Bauchfett zu verlieren, da es deine Muskelmasse vergrößert bzw. erhält, du dadurch jeden Tag mehr Kalorien verbrennst und leichter ein Kaloriendefizit einhalten kannst. Setze also bewusst auf Ganzkörpertraining, dann kannst du zum Beispiel einen runden Po erhalten und trotzdem einen schlanken Bauch bekommen. Übrigens helfen dir isolierte Bauchübungen zwar nicht am Bauch Fett zu verlieren, sie definieren die Muskulatur allerdings und helfen dir so nicht nur einen schlanken, sondern auch einen straffen Bauch sichtbar werden zu lassen.

 

Am wichtigsten ist jedoch: Halte die Motivation hoch, sei gut zu dir selbst und erkenne jeden Teilerfolg an. Dann bist du auf dem besten Weg, schon bald optisch und gesundheitlich von einem schlanken Bauch zu profitieren.

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