In diesem Artikel erklären wir dir, wie und warum wir auf Zusatzstoffe verzichten


Citius, altius, fortius lässt sich in unserem modernen Zeitalter vom Sport auch auf unser Essen übertragen. Nahrungsmittel erfordern heutzutage eine schnellere Zubereitung in der Küche, eine höhere Qualität für den Endverbraucher und eine stärkere Resistenz gegen Keime. Hersteller und Veredler greifen daher auf Zusatzstoffe zurück, um die Ware frischer aussehen zu lassen, geschmacklich zu beeinflussen oder um eine längere Haltbarkeit zu erzielen. Nicht alle Lebensmittelzusatzstoffe gelten bei Kritikern als gesundheitsunbedenklich. Einige der zugelassenen Konservierungsstoffe, die in der deutschen Lebensmittelverarbeitung Anwendung finden, stehen in Verdacht verschiedene Krankheitssymptome bei Mensch und Tier auslösen.


Obwohl nicht alle Lebensmittelzusatzstoffe als bedenklich gelten, verzichten wir von fittaste dennoch im Vornherein auf:



  • E-Stoffe

  • Emulgatoren

  • Stabilisatoren

  • Geschmacksverstärker

  • Säureregulatoren

  • Trennmittel



  • Verdickungsmittel

  • Geliermittel

  • Zuckerausstoffe

  • Antioxidantien

  • Lebensmittelfarbstoffe

  • … sowie auf den Zusatz von industriell gefertigten Zucker!



]Wie wir unsere frischen Essen bis zu 7 Tage haltbar machen, erklären wir dir in den folgenden Abschnitten.


Bestell-, Koch-, Verpackungsvorgänge


Unsere Lebensmittel, die wir größtenteils aus regionalem Gebiet beziehen sowie aus artgerechter Tierzucht, lagern wir je nach Produktart bei entsprechender Temperatur in unseren Kühlhäusern und Lagerflächen. Bestellt und gekocht wird immer punktgenau. So entstehen keine unnötigen Kosten und es gibt keine übergebliebenen Lebensmittel, die in den Müll wandern.


Nach Bestellschluss werden alle eingegangenen Bestellungen direkt an unsere Küche übermittelt und der Wareneinkauf eingeleitet. 1,5 Tage bevor das Essen bei dir zu Hause ankommt, wird es frisch und schonend zubereitet. Unsere Küchenchefs achten darauf, dass alle Standards und Anforderungen streng eingehalten werden. Der Gesundheitszustand der Köche, die hygienische Zubereitung der Speisen und die Sauberkeit am Arbeitsplatz spielen dabei die größte Rolle. Sind die Speisen frisch gekocht, werden sie in die Menüboxen portioniert und mit speziellem Gerät versiegelt. Es wird eine easy peel Schutzfolie aufgetragen, welche die Box an den Seiten und im Mittelsteg verschweißt. In diesem Zuge erfolgt auch der Prozess der Haltbarkeit. Mit Hilfe eines speziell prozentual abgestimmten Gemisches, das aus …



  • Stickstoff

  • Sauerstoff

  • Argon

  • Kohlendioxid


… besteht, garantieren wir dir bei Ankunft der Essen, eine Haltbarkeit von mindestens 7 Tagen - mit Ausnahme unserer Salate und Frühstücksangebote, die lediglich auf 5 Tage datiert sind. Überprüft und zertifiziert wird der Prozess der Haltbarkeit sowie der mikrobiologischen Belastung durch den TÜV SÜD.


Funktion der Schutzgase


Um den physikalischen, enzymatischen, mikrobiologischen oder auch chemischen Verderb von Lebensmitteln zu stoppen, sobald sie mit Luft in Kontakt kommen, wird eine modifizierte Atmosphäre aus sogenannten Schutzgasen eingesetzt. Unter Schutzatmosphäre verpackte Lebensmittel müssen den geltenden Richtlinien und Verordnungen entsprechend gekennzeichnet werden.


Stickstoff ist mit etwa 78 % der Hauptbestandteil unserer Atemluft. In Lebensmittelverpackungen verdrängt er den Luftsauerstoff. Dies verhindert die Oxidation von Lebensmitteln und hemmt das Wachstum von aeroben Mikroorganismen. Stickstoff eignet sich aufgrund seiner herstellungsbedingten, hohen Reinheit hervorragend für oxidationsempfindliche sowie Wasser anziehende Stoffe, wie z. B. einige Vitamine oder Eiweißstoffe, Farbstoffe, Fette oder Öle.


Als Stutzgas diffundiert Stickstoff sehr langsam durch Kunststofffolien, wodurch Produkte mechanisch weniger belastet werden.


Auch das farblose, geruchs- und geschmacksneutrale Kohlendioxid wirkt oxidationshemmend und besitzt fungistatische sowie bakteriostatische Eigenschaften. Kohlendioxid weist eine hohe Löslichkeit in Wasser und in Fetten auf, weshalb es schnell aus der Packung diffundieren kann.


Auch Sauerstoff kommt in Schutzatmosphären zum Einsatz. Zum Beispiel beim:



  • Verpacken von Frischfleisch (mit einem ausreichenden Sauerstoffgehalt wird die rote Fleischfarbe stabilisiert).

  • Verpacken von frischen Salaten und Gemüse (da es sich hierbei um "lebende" Produkte handelt, ist Sauerstoff für die Atmung notwendig).


Neben den Schutzgasen haben weitere zahlreiche Parameter Einfluss auf die Produktqualität und -haltbarkeit:



  • Das zu verpackende Produkt selbst, z. B. PH-Wert, Zusammensetzung, Feuchtegehalt, Keimzahl.

  • Die Verpackungsmaschine.

  • Die verwendete Verpackungsfolie durch Eigenschaften, wie Sauerstoffdurchlässigkeit, Siegelfähigkeit, mechanische Stabilität u.a.

  • Umgebungsbedingungen bei der Verarbeitung wie Temperatur, Feuchte und Keimbedingungen.


Die Schutzgase werden einzeln, vorkonfektioniert in bestimmten Mischungsverhältnissen oder aber auch in individuellen Mischungen vor Ort aus Einzelkomponenten gemischt eingesetzt. Die Gasgemische kombinieren dabei die positiven Eigenschaften der einzelnen Komponenten.


Problematik der Schutzgase


Schlechte Kritik erfuhr die Schutzatmosphäre dank unseriöser Firmen im Lebensmittelsektor. Die Fleischproduzenten / -Verpacker veredelten ihre Fleischwaren mit einem prozentual höheren Anteil an Sauerstoff bei gleichbleibender Haltbarkeit. Dadurch erschien das Fleisch länger rot und somit qualitativ hochwertiger sowie frischer durch die Folie. Insbesondere war dieses Prozedere für Hackfleisch-Produkte von großem Interesse, da diese aufgrund ihrer Struktur mehr Angriffsfläche für Bakterien und Keime bieten. Der Nachteil, der dabei entstand, war ein unsichtbarer Rückgang der Haltbarkeit. Durch mehr Sauerstoff in einem abgepackten Produkt entwickeln sich Bakterien und Keime schneller und erhöhen somit das Risiko für Lebensmittelvergiftungen sowie eine generelle Ungenießbarkeit der Produkte, obwohl das Fleisch noch schmackhaft aussieht.


fittaste achtet nicht nur bei der Produktkreation auf das "cleane Gericht", sondern auch beim Koch- und Abpackvorgang.


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