von Holger Gugg


Essen ist ein großer Bestandteil unseres Lebens. Essen versorgt uns mit Energie und Nährstoffen, ist aber auch Teil unserer Lebenskultur. In den letzten Jahren hat sich unsere Gesellschaft gewandelt: Hin zur Bewegungsarmut durch Motorisierung und Automatisierung, weg vom ausgeglichenen Verhältnis zwischen Energieverbrauch und Energieaufnahme. In Zahlen bedeutet dies einen Anstieg der übergewichtigen Menschen. Dass dieser Werdegang nicht nur auf dem Papier deutlich wird, lässt sich mit einem einfachen Blick auf die Straße erkennen. Normalgewichtig zu sein und insbesondere bewusst zu essen ist eher zur Seltenheit geworden. Glücklicherweise lässt sich in den letzten Jahren, im Rahmen der boomenden Fitnessbewegung, wieder ein Trend zu mehr Gesundheitsbewusstsein erkennen. Neben mehr Bewegung isst der "hippe" Mensch von heute wieder etwas bewusster und DA kommen Angebote, wie die von FITTASTE natürlich sehr gelegen, die ausgewogenes Essen mit geringem Zeitaufwand für den Endverbraucher zur Verfügung stellen. Der heutige Beitrag befasst sich mit diesem kleinen Wort "ausgewogen", das genau genommen niemand so richtig definieren kann und für das es auch zig Interpretationen gibt. DAS verstehen WIR unter ausgewogen…


Vollwertig und Ausgewogen nach DGE


Eine mögliche Definition zur Ausgangsfrage, was es mit "ausgewogen" auf sich hat, liefert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Vollwertig und Ausgewogen bedeutet hier das bedarfsgerechte und gesundheitsfördernde Essen und Trinken, um damit Leistungsfähigkeit, Wachstum, Entwicklung und die Gesundheit des Menschen ein Leben lang zu fördern und zu erhalten. Als Grundbausteine hierzu dienen eine ausreichende Nährstoffzufuhr, sowohl an Makro - als auch an Mikronährstoffen sowie eine angemessene Flüssigkeitsaufnahme.


Soweit so gut. Etwas konkreter wird es dann mit dem sog. DGE-Ernährungskreis der Flüssigkeit und alle Lebensmittelgruppen nach deren Bedeutung und Wertigkeit kategorisiert. Bei der DGE dominieren Kohlenhydrate, während Protein und Fettsäuren eher eine geringere Gewichtung beigemessen wird. Mitunter aus diesem Grund wird der DGE-Ernährungskreis von etlichen Ernährungswissenschaftlern stark kritisiert -- er ist nicht mehr BEDARFSGERECHT und damit nicht mehr "ausgewogen" im Sinne des Verbrauchers von heute.


Zum Video


Fazit


Bei Ausgewogenheit geht es in erster Linie um die bedarfsgerechte Aufnahme von Nährstoffen und Flüssigkeit zum lebenslangen Erhalt von Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Gerade der BEDARF hat sich in den letzten Jahren jedoch stark verändert, weshalb der DGE-Ernährungskreis stark in der Kritik steht



Individualität ist entscheidend


Das entscheidende Wort beim Thema Ausgewogenheit lautet "Individualität". Wer an einer ausgewogenen Ernährung interessiert ist, muss individuelle Gegebenheiten insbesondere in Hinblick auf seinen Kalorienverbrauch berücksichtigen. Führe ich einen körperlichen Beruf aus oder arbeite ich im Büro? Habe ich viel Stress oder wenig? Gestalte ich meine Freizeit aktiv oder habe ich andere passive Hobbys? All diese Fragen müssen beantwortet werden, um im Einzelfall für Ausgewogenheit und Bedarfsgerechtigkeit urteilen zu können. Hinzu kommen weitere besondere Umstände, wie eine Schwangerschaft, eine Krankheit oder ein gehobenes Alter. Auch hier muss nochmal völlig neu über das Wort "ausgewogen" nachgedacht werden.


Fazit


Für viele Otto-Normal-Verbraucher spiegeln pauschale Empfehlungen der heutigen Zeit nicht mehr deren Bedarf wieder. Letztlich erhebt Ausgewogenheit immer den Anspruch an Individualität


Eine ausgewogene Ernährung für aktive Menschen


Auch wenn man "ausgewogen" allem Anschein nach nicht vereinheitlichen kann, lassen sich dennoch insbesondere für aktive Menschen einige Grundregeln aufstellen. Sich ausgewogen zu ernähren bedeutet zunächst ein individuell angepasstes Verhältnis bei Kalorien, Makronährstoffen, Mikronährstoffen und Flüssigkeit. "Der Bedarf rechtfertigt die Aufnahme!" Moderate Mengen Protein, komplexe Kohlenhydrate und ein gewisses Maß an Fettsäuren sind Pflicht und genau nach diesen Vorgaben stellt fittaste Mahlzeiten mit unterschiedlichsten Gewichtungen an Makronährstoffen bereit, die sich sogar in der Portionsgröße variieren lassen. Zur Zubereitung eignen sich insbesondere naturbelasse und qualitativ hochwertige Lebensmittel. Jegliche Variationen an Obst- und Gemüsesorten, Fisch, Fleisch, Eier oder Nüsse sind ideal. Auch hier ein Anspruch der von fittaste zu 100% umgesetzt wird, ebenso wie eine schonende Zubereitung. In bestimmten Fällen verspricht auch das "BIO-Siegel" echte Vorteile für die sich ein Mehrpreis lohnt. Verarbeitete Lebensmittel oder Geschmacksverstärker haben in einer ausgewogenen Ernährung nichts verloren. Wer sie nicht auf den ersten Blick erkennt, muss nur einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Die Flüssigkeitsaufnahme orientiert sich letztlich neben dem Grundbedarf an möglichen zusätzlichen Verlusten über Schweiß.


Fazit


Für den aktiven Menschen von heute gilt es, neben dem richtigen Umgang mit Kalorien, Makronährstoffen und Flüssigkeit zudem zwischen Angeboten bei Lebensmitteln zu unterscheiden. Grundsätzlich gilt: "Je natürlicher desto besser"!


Resümee


Sich ausgewogen zu ernähren bedeutet, sich mit allem zu versorgen, das man für den Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit benötigt. Was genau im Einzelfall hierzu nötig ist, kann nur sehr bedingt pauschalisiert werden. Individualität lautet das Zauberwort, weshalb der Begriff "ausgewogen" den eigenverantwortlichen Umgang mit dem Thema Ernährung voraussetzt.


Quellen


https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/


https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20219103


http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0308814609003513