von Holger Gugg


Rindfleisch (das Fleisch von Jungrindern, Ochsen und Bullen) musste in den letzten Jahren in der Tat einiges an Kritik einstecken. Angefangen hat alles mit der BSE–Krise, die zum ersten Mal für einen starken Rückgang insbesondere des Konsums von Rindfleisch gesorgt hat. Neue Regelungen wurden getroffen, neue Verordnungen wurden verabschiedet und inzwischen hat sich auch das Konsumverhalten wieder relativiert. Wir verzehren wieder in etwa so viel Rindfleisch wie in 2011. Vor kurzem dann aber die nächste negative Schlagzeile. „Rotes Fleisch zu essen, verursacht Krebs.“ Die Aussage stammt aus einer Untersuchung im Auftrag der WHO und ging einmal komplett um die Welt. Inzwischen bestehen auch zu dieser These etliche relativierende Gegendarstellungen, so dass man derzeit noch nicht von einem wirklich kausalen Zusammenhang sprechen kann und darf. Dank aller Negativpresse zu Rindfleisch ging der nutritive Nutzen dieser Fleischsorte in letzter Zeit etwas unter, dabei hält gerade hochwertiges Rindfleisch wie man es bei fittaste bekomme etlichen Vorzüge für seine Konsumenten bereit, von denen der heutige Beitrag einige vorstellt.



Rindfleisch – Das ist drin


Rindfleisch ist generell reich an biologisch hochwertigem Protein, es liefert kaum Kohlenhydrate und enthält je nach verwendetem Fleischteil unterschiedliche Mengen an Fett von wenig bis moderat. Neben dieser Makronährstoffbilanz darf man sich von Rindfleisch eine Fülle hoch bioverfügbarer Mineralstoffe (insbesondere Eisen und Zink), sowie Vitamine und andere Substanzen erwarten. Beim Eisenanteil handelt es sich um Häm-Eisen, welches ganz besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann. Es unterstützt den Sauerstofftransport und beeinflusst so wiederum die Leistungsfähigkeit. Zink unterstützt in unserem Körper die Immunabwehr sowie die Wundheilung und ist mitunter auch an der Testosteronsynthese beteiligt. Unter den B–Vitaminen sticht in Rindfleisch insbesondere der hohe Gehalt an Vitamin B12 heraus. Es liegt in Rindfleisch nochmals in deutlich höherer Menge vor als in Geflügel und zählt zu den Mikronährstoffen die man insbesondere bei Vegetariern nur defizitär vorfindet, da man sich mit diesem essentiellen Nährstoff beinahe ausschließlich über tierische Lebensmittel versorgen kann. Vitamin B12 ist verantwortlich für die Bildung der roten Blutkörperlichen und hat eine ebenso entscheidende Bedeutung für ein gesundes Nervensystem.


Fettsäuren


Rindfleisch liefert überwiegend ungesättigte und gesättigte Fettsäuren bei gleichzeitig niedrigem Gehalt an mehrfach gesättigten Fettsäuren. Auf Seiten der ungesättigten Fettsäuren ist insbesondere der hohe CLA Gehalt auffällig. CLA gilt inzwischen als wichtiger Helfer für die Fettverbrennung, weshalb es in etlichen Stores auch in Form einer Nahrungsergänzung angeboten wird. Wer regelmäßig Rindfleisch, wie es im bliebten fittaste beef burger mit Kartoffel-Rösti (Rindfleisch mit max 6% Fett), isst muss um die Versorgung mit CLA keine Gedanken machen. Gerade in Rindfleisch aus Grasfütterung lassen sich deutlich höhere Mengen an CLA und auch entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren feststellen als die bei Mastfütterung der Fall ist. Rindfleisch von fittaste ist zudem frei von Antibiotika und Hormonen.


Cholesterin


Rindfleisch enthält einen gewissen Gehalt an Cholesterin, der vergleichsweise geringer ausfällt als in Schweinefleisch. Cholesterin ist nicht der Feind, es ist in die Testosteronsynthese unmittelbar involviert und darum auch gerade für Sportler in bestimmter Menge notwendig. Anders als fälschlich behauptet, führt Nahrungscholesterin nicht (!) zwangsläufig zu einer besorgniserregenden Steigerung des Cholesterinspiegels im Blut. Die wahren Schuldigen hierfür finden sich neben der Genetik eher in einem schlechten Lebensstil mit schlechter Ernährung, Bewegungsmangel und andere Faktoren.


Kreatin


Rotes Fleisch fungiert auch als natürliche Kreatin Quelle. Kreatin ist ausnahmslos jedem Sportler über seine leistungssteigernde Eigenschaft ein Begriff und konnte sich als Ergänzung einen festen Platz in beinahe jeder sportlichen Disziplin sichern. Zusammen mit Phosphat dient es dem Wiederaufbau von ATP in unseren Muskeln. ATP versteht sich als DIE universelle Energiequelle unseres Körpers, ohne die eine einfache Bewegung nicht möglich wäre.


L – Carnitin


Letztlich zeichnet sich Rindfleisch auch durch seinen hohen Gehalt an L–Carnitin aus. L–Carnitin ist in die Verbrennung von Fettsäuren in unseren Kraftwerken (Mitochondrien) involviert und fördert den Abtransport langkettiger Fettsäuren, ergo von Körperfett. Damit man wirklich von L-Carnitin profitiert, muss allerdings ein gewisses Maß an körperlicher Arbeit an den Tag gelegt werden, d.h. L-Carnitin verbrennt Fett nicht auf dem Sofa.




Fazit


In jedem Rindfleisch-Gericht aus dem Sortiment von fittaste finden sich eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe die allesamt einen Beitrag zur täglichen Versorgung leisten. Hierzu achten wir auf eine schonende Zubereitung sowie auf Rindfleisch höchster Güte


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Quellen:


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18000518


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2846864/


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18641180


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20219103


https://ndb.nal.usda.gov/ndb/foods/show/3749?manu=&fgcd


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24361556


http://www.bvdf.de/in_zahlen/tab_05