Sauber zu essen bedeutet mehr, als nur Gemüse zu putzen.


Der Trend hört nicht auf und wir finden das super. Tausende Berichte, Videos und Blogs von (semi-) professionellen Social Media Stars und Influencer geben der Fitness-Community tagtäglich auf Instagram, YouTube, Facebook und Co. mehr oder weniger wertvolle Tipps, um unsere Ernährungsweisen, Trainingsgewohnheiten und unseren Lifestyle zu verbessern. Neben wertvollen Allgemeintipps und sportartspezifischen Ratschlägen, werden auch jede Menge Halbwahrheiten und Unnützes im Netz verkauft … und das zu teilweise stark überhöhten Preisen. Jeder darf natürlich selbst entscheiden, wie viel und ob er Geld dafür ausgibt, um dadurch sein Wissen und seine Motivation zu steigern, damit die persönlichen Ziele erreicht werden. Wir gehen an dieser Stelle auf die Basics des CLEAN EATINGS ein, um dir den Einstieg in das Thema zu erleichtern oder Vergessenes wieder ins Gedächtnis zu rufen.



1 Lege dein Ziel fest


Grundsätzlich fängt hier alles an. Lege dein persönliches Ziel fest, ganz gleich ob es auf sportlicher Leistung basiert oder nicht. Wenn du weißt wohin du gehst, kannst du deine Kalorienzufuhr, deine Diätweise und somit deine Makronährstoffe planen, inklusive Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralien.



2 Höre auf deinen Körper


Auf was möchtest du auf keinen Fall verzichten und worauf reagiert dein Körper mit unerwünschten Einlagerungen, Unverträglichkeiten oder Allergien? Finde heraus, mit welcher prozentualen Nährstoffverteilung und mit welchen Nahrungsmitteln du am besten klarkommst.



3 Wähle hochwertige Lebensmittel


Mit Nahrungsmitteln legst du deinen Wandel fest. Als guter Anhaltspunkt dient: Frische und Ursprünglichkeit der gekauften Waren. Mit ausreichend Gemüse, Nüssen und Obst sowie geeigneten (tierischen) Proteinquellen ernährst du dich ausgewogen und gesund. Und egal welche Diätweise du befolgst, streiche niemals einen Makronährstoff komplett.



4 Verbanne stark verarbeitete Lebensmittel


Industriell verarbeitete Produkte mit Zuckerzusätzen, Geschmacksverstärkern, Emulgatoren und chemischen Konservierungsstoffen eignen sich keineswegs für ein "sauberes Essen". Durch die Verbannung solch gepanschter Nahrungsquellen, wird dein Darm und dein gesamter Körper besser funktionieren.



5 Reduziere Stimulanzien


Dass du mit Alkohol und ähnlichen Substanzen deine Gesundheit und deine Erfolge ruinierst, ist wohl klar. Aber auch der unkontrollierte Konsum von diversen Koffeinquellen, Trainings-Boostern und nootropen Stoffen kann dich dauerhaft aus der Bahn werfen. Daher nutze Stimulanzien im Maßen und profitiere von deren Wirksamkeit.



6 Verfeinere schlau


Nun ja, Zucker aber auch Süßstoff werden nicht zu Unrecht negative Eigenschaften zugeschrieben. Bereits in geringen Mengen führt es bei manchen Menschen schon zu (leichten) Magen-Darmbeschwerden und zu verzerrten Geschmackswahrnehmungen. Ein zu hoher und nicht abgestimmter Genuss von Salz führt zu Bluthochdruck und kann in deinem Körper vermehrt Wasser einlagern oder dich zwischenzeitlich austrocknen. Dagegen ist der Einsatz von küchentauglichen Kräutern und Gewürzen aus vieler Sicht fast verpflichtend.



7 Trinke dich fit


Neeeiiin, alkoholfreies Bier ist nicht dazu geeignet, da du dir Kalorien zuführst, die du nicht unbedingt benötigst. Kräutertees, Mineralwasser mit ganzen Früchten sowie Kräutern verfeinern den Trinkgenuss und versorgen dich zusätzlich mit Mineralien und Vitaminen.



8 Koche vor


Das Vorkochen, alias Mela Prep, spart letztendlich Zeit und Geld. Lagere deine vorgekochten und portionierten Speisen in Behältnissen im Kühlschrank oder friere sie ein. Somit hast immer Essen zur Hand, auch unterwegs. Und du kommst nicht in Versuchung dir in der Mittagspause was vom Schnellimbiss zu kaufen oder dich mit industriell-verarbeitenden Müll vollzustopfen.



9 Nutze gesunde Fette, komplexe Kohlenhydrate und hochwertige Proteine


Optimal läuft es folgendermaßen: Nur mit Fetten werden wichtige Hormone gebildet und gewisse Stoffe, wie Vitamine absorbiert sowie Entzündungen bekämpft. Nur mit Kohlenhydraten wird die Leistungsfunktion und die Gehirnaktivität dauerhaft aufrechterhalten. Nur mit Proteinen werden überlebenswichtige Hormone gebildet und die (beschädigten) Muskeln versorgt.



10 Esse ausgewogener, supplementiere sparsamer


Insbesondere Proteinpulver werden Sportlern zum Muskelaufbau empfohlen. Auch die (übergewichtige) Dame, die eine Körperfettreduktion anstrebt, soll dadurch ihr Ziele effizienter erreichen. Dabei macht der gezielte Einsatz einzelner Aminosäuren oft viel mehr Sinn. Wenn du also Nahrungsergänzungsmittel nutzen möchtest, informiere dich durch Fachliteratur, prüfe die tatsächliche Notwendigkeit und den Rohstoffursprung sowie die Zusammensetzung des Produktes. Weiterhin solltest du nicht jedem Werbeversprechen oder Inhaltsstoff vertrauen und dich stattdessen besser mit richtigen Nährstoffen versorgen.


Jetzt hast du unsere 10 wichtigsten Basics des Clean Eatings erfahren, die dich dabei unterstützen, deine sauberen Essensvorsätze für 2017 noch besser umzusetzen. Viel Spaß beim Einkaufen und Kochen … und wenn du es gemütlich angehen möchtest oder keine Zeit hast zum Kochen, weißt du wo du dein Clean Eating Meal Prep bestellst ;-)


Grüße aus dem fittaste HQ. Chris